DOSBox ECE (Enhanced Community Edition) – de

Hier könnt ihr meine jeweils aktuellen Builds von DOSBox für Windows und Linux herunterladen.

DOSBox emuliert einen alten DOS-PC und ist meiner Meinung nach der Emulator für PC-Spiele die noch MS-DOS als Betriebssystem voraussetzen. Die letzte offiziell veröffentlichte Version ist 0.74, die aber bereits Mitte 2010 herauskam. Seither wurde DOSBox zwar kontinuierlich weiter entwickelt, aber keine offizielle Version mehr freigegeben, alle Änderungen werden nur noch als Quellcode z.B. auf SourceForge, zum Download angeboten.

Da ich DOSBox oft und gerne nutze erstelle ich meist zeitnah nach Veröffentlichung einer neuen Version auf SourceForge eine unangetastete Version und eine, die diverse Patches mit Verbesserungen enthält, die von verschiedenen Usern im DOSBox-Forum auf vogons.org erstellt wurden. Aus diesem Grund habe ich diese Version „Enhanced Community Edition“, kurz ECE genannt. In der VOGONS-Community bekommt Ihr auch Hilfe, wenn ihr ein Problem mit oder eine Frage zu DOSBox habt.

Aktuell unterscheidet sich die ECE durch folgende Features vom normalen DOSBox:

Eine kurze Übersicht über die integrierten Patches findet Ihr auch in einer Textdatei im entsprechenden Download. Ältere Versionen findet Ihr im Ordner „archive„:

8 Kommentare

    1. Das könnte man prinzipiell alles tun und einbauen. Aber leider nicht ich. Gleich vorweg: Ich bin kein Entwickler und habe keine Ahnung von C++. Ich habe mir nur ein paar zueinander kompatible Patches rausgepickt, die Spiele in DOSBox optisch und akustisch aufwerten und die in DOSBox implementiert. Aber wenn zwei Patches z.B. den gleichen Code editieren würden, könnte ich sie nicht implementieren, weil dann neue Funktionen geschrieben werden müssten die alles beinhalten, was beide Patches erreichen wollen.

      Dass ich nicht DOSBox-X als Grundlage nutze hat 2 Gründe: Zum einen hat es mir viel zu viele Funktionen, die ich für meine Zwecke (DOS-Spiele) für unnötig halte, weil sie eher auf eine akkurate Hardwareemulation mit dem Ziel, Windows in DOSBox laufen zu lassen, ausgelegt sind. Zum anderen, und das ist das endgültige KO-Kriterium, ist DOSBox-X auf die Optimierung des normalen CPU-Cores ausgelegt, der dynamische CPU-Core funktioniert unter Umständen in DOSBox-X nicht immer so gut wie im normalen DOSBox, weil der Entwickler den betreffenden Code nur unregelmäßig, wenn überhaupt noch, von letzterem übernimmt. Und gerade von diesem dynamischen Core profitieren sehr viele Spiele in DOSBox enorm!

      Savestates wären in der Tat eine feine Sache, das Problem an diesen ist aber dass es nicht einen universellen Savestate-Patch gibt, sondern dass der immer genau zur verwendeten DOSBox-Version passen muss. Genauer zur darin emulierten Hardware, denn so ein Savestate besteht neben eines gespeicherten Auszugs des Hauptspeichers auch aus dem gespeicherten Status der aktuell laufenden Hardware. Ein Beispiel: Wenn jemand den MT32-Emulator in DOSBox ECE nutzt, muss auch dessen Status zum Zeitpunkt der Erstellung des Savestates mitgespeichert werden. Das gleiche gilt für die 3Dfx-Option, Fluidsynth, etc. Und da kommt jetzt wieder das anfängliche Dilemma zum Tragen: Ich bin kein Entwickler und kann nicht selbst so einen Patch erstellen. Und da es bisher auch niemand anders getan hat (der Quellcode wäre ja vorhanden), gibt es eben bis heute keine Savestates in DOSBox ECE. 🙁

      1. Das mit den Cores bei Dosbox-X wusste ich gar nicht. Irgendwie dachte ich immer, dass Dosbox-X dem „normalen“ Dosbox in jeder Hinsicht überlegen ist, gerade was Soundkarten-Emulation angeht, ist das auch sicherlich der Fall. Die Gravis Ultrasound klingt dort bspw. deutlich besser. Hast du Dosbox einfach nach den Anleitungen unter https://www.dosbox.com/wiki/BuildingDOSBox kompiliert?

        1. DOSBoy-X geht halt über einen reinen Spieleemulator hinaus, opfert dafür aber eben teilweise die Performance, die gerade Spiele oft brauchen.

          Ja, genau die Anleitung habe ich anfangs befolgt. Inzwischen habe ich mir Scripts gebastelt, die das ganze halbautomatisch machen, also Checkout der SVN-Revisionen, Patches und andere Änderungen anwenden, kompilieren und Archive erstellen und das in Google Drive stellen.

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