Neue Features in DOSBox ECE: Fluidsynth und Auswahl des MIDI-Gerätes über den Namen

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Ich habe weiter an meinem DOSBox ECE gebastelt und noch etwas an den Features rund um die MIDI-Wiedergabe gefeilt. Zusätzlich zur Emulation der MT-32-Hardware von Roland habe ich nun auch den Fluidsynth Software Synthesizer mit integriert, der dank sogenannten Soundfonts auch deutlich schönere Klänge produziert als die Stardard-MIDI-Wiedergabe über Windows. Diese Soundfonts sind im Endeffekt einfach gesampelte Klänge, z.B. von echten Musikinstrumenten oder zumindest von hochwertigen MIDI-Synthesizern, die statt dem entsprechenden MIDI-Instrument abgespielt werden. Die dafür nötigen Patches stammen ursprünglich von den Vogons-Usern mgiuca, bloodbat und dugan.

Alternativ gibt es jetzt  alle, die diese Emulatoren und Synthesizer lieber in Windows installieren und so auch anderen Anwendungen zur Verfügung stellen wollen, die Möglichkeit, diese anzuzeigen und über Ihren Namen oder Teile davon auszuwählen, ohne in Windows erst ein neues Standard-MIDI-Gerät auszuwählen, was spätestens seit Windows 8 sowieso nicht mehr direkt geht. Vorher musste man wissen, welches MIDI-Gerät an welchem Port (die Nummer) verbunden war. Der Patch dafür stammt vom Vogons-User rcblake.

Damit dürften nun für jeden mehr als genug Möglichkeiten gegeben sein in DOSBox ECE den MIDI-(Software)-Synthesizer seiner Wahl zu nutzen.

Und so klingt das ganze am Beispiel der Titelmelodie von „Doom 2“:

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