Project: Retro – Wieder einer „fertig“!

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Gestern Abend habe ich endlich mal Zeit und Muße gefunden, das inzwischen dritte Mainboard vom Typ Biostar M6VBE ein- und die Hardware drumherum zu bauen. Dieses Mainboard ist übrigens wirklich noch ein M6VBE, die beiden defekten sind beide M6VBE-A, also eine Revision davon.

Wer sich übrigens wundert, warum ich nach 2 defekten M6VBEs nochmal eins davon gekauft habe: Zum einen ist es immer einfacher, wenn mehrere Rechner die gleiche Hardware haben, gerade wenn man mit Festplattenwechselrahmen arbeitet. Zum anderen habe ich definitiv genug Ersatzkondensatoren. 😉

Nachdem ich nach einem ersten Schnell-Test (nur mit CPU, RAM, Grafikkarte und Netzteil) mit Freuden festgestellt hatte, dass das Board funktionierte, habe ich peu a peu den Rest eingebaut. Dabei ging natürlich wieder ein IDE-Kabel kaputt, das hat schon fast Tradition. Aber da das eins von den neuen Rundkabeln war, die ich erst gekauft hatte, habe ich das gleich reklamiert, ich hoffe ich bekomme Ersatz.

Was anfangs auch nicht wirklich funktionieren wollte, war die Festplatte: Ich wollte ja eigentlich einen Wechselrahmen und darin eine Samsung Spinpoint mit 40GB einbauen, aber irgendwie wurde die Platte im Rahmen nicht gefunden. Auch ohne Rahmen wurde sie vom BIOS nicht erkannt, die scheint also defekt zu sein. Schade, das war nämlich meine letzte IDE-Festplatte! Ich habe dann aus dem PC- den ich zuletzt zusammengebaut habe, eine der beiden ausgebaut, eine Maxtor mit 20 GB. Aber auch die wurde im Rahmen nicht gefunden! Ohne Wechselrahmen lief sie dann, also scheint auch der kaputt zu sein, obwohl er noch nagelneu verschweißt war. Merkwürdig.

Aber gut, da ich auf diesem PC eh nur Windows ME installieren wollte, habe ich die Platte also ganz normal ohne Rahmen eingebaut und dafür ein zweites DVD-Laufwerk, aber eigentlich nur weil ich keine passende Blende für den Laufwerksschacht habe. Obwohl Windows ME zwar die Musik von CDs digital wiedergibt, habe ich vorsichtshalber trotzdem mal zwei CD-Audiokabel mit eingebaut, man weiß ja nie…

Nachdem ich noch schnell eine Netzwerkkarte eingesteckt, alles zusammengebaut und das Gehäuse zugeschraubt hatte, habe ich nochmal alles getestet. Und, oh Wunder, er lief immer noch. Sogar der PC-Speaker und der Resettaster, die ich aus dem alten Gehäuse heraus- und unter Zuhilfenahme von Bohrmaschine und Heißkleber in das neue Gehäuse hinein operiert habe, funktionieren noch. 🙂

Next to come: Betriebssysteminstallation! Und vielleicht Treiberwahnsinn?! Wir werden sehen…

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