YesterPlay: Crystball (SuperVision, Travellmate, 1991)

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Zu diesem Clone von „Breakout“ bin ich damals völlig zufällig gekommen, nämlich auf einer Klassenfahrt nach Nürnberg. In einem der Kaufhäuser, durch die wir in der freien Zeit gestromert sind, wurde nämlich gerade das SuperVision-Handheld von Hartung Spiele Berlin (in Lizenz von Watara) ausverkauft. Obwohl ich nichts über das Gerät wusste, außer dass es eine Art Gameboy-Clone war, konnte ich beim Preis von 30 DM (ca. 15 Euro) für das Handheld inklusive diesem Spiel hier einfach nicht dran vorbeigehen. Für 5 DM mehr nahm ich mir noch „Tasac 2010“ dafür mit und für ein paar weitere DM noch „Rise Of The Robots“ für mein Mega Drive.

„Crystball“ stellte sich schnell als das mit Abstand beste der 3 an diesem Tag gekauften Spiele heraus, es machte ähnlich schnell süchtig wie bereits „Arkanoid“ früher auf dem x86 meiner Tante, weil es dessen Spielprinzip fast 1:1 übernahm. Selbst die Hintergrundmusik, eigentlich nur eine ca. 15 Sekunden lange Schleife, bleibt irgendwie auch gut im Ohr hängen. 🙂

Leider lebte mein SuperVision nicht sehr lange, der Bildschirm fiel nach ein paar Jahren aus und war für mich, bzw. meinen Vater auch nicht mehr ohne weiteres reparabel. MAME sei dank ist das aber heute kein Problem mehr.

5 Kommentare

  1. Ich hatte auch mal ein Watara SuperVision und habe es verkauft. Was für ein Fehler! Damals habe ich die Bedeutung des Handhelds falsch eingeschätzt und es für nicht wertvoll genug gehalten. Heute weiß ich es besser.

    Crystball war auch dabei und als ich das Spiel zum ersten spielte, war ich sofort wieder im Breakout-Fieber. Ähnlich wie Tetris kann man dieses Spielkonzept ja ewig spielen und die Lernkurve ist gleich Null. Die Umsetzung auf dem SuperVision war gut und das Spiel hat Spaß gemacht.

    Hätte ich die Konsole nur behalten…

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